Gesundheit

- Kinder, die unter guten hygienischen Bedingungen zur Welt kommen haben einen besseren Start ins Leben.
Ein besonderer Schwerpunkt während der letzten Jahre wurde von der O.N.G. im Bereich des lokalen Gesundheits-wesens gesetzt.
Zu den größten Erfolgen der Vereins-geschichte gehören die Einweihungen und Übergaben der Krankenstationen in „Pambal“ im Jahr 2004 und der in „Touba Toul“ im Jahr 2006.
Hier haben Patienten die Möglichkeit, gegen ein geringes Entgelt behandelt zu werden. Inzwischen liegt die durchschnittliche Geburtenrate in beiden Häusern bei etwa 80 Babys pro Monat. Die Mütter- und Kindersterblichkeit konnte durch die Existenz der beiden Krankenstationen mit Entbindungsbereich deutlich verringert werden.
Zu den weiteren Aufgaben der Mitarbeiter dort gehört die intensive Schulung der Bevölkerung im Hinblick auf eine sinnvolle Familienplanung. Gleichzeitig bieten die Krankenstationen Verhütungsmittel an und helfen und beraten in Richtung auf die Bekämpfung der Volkskrankheit Malaria.
Die intensive medizinische Aufklärung hat gerade in der Umgebung der Krankenstation von „Pambal“ eine Entwicklung herbeigeführt, auf die wir besonders stolz sind. In der Region konnte die Beschneidung von Frauen erheblich reduziert werden.
Auch das Regionalhospital in Thiés wird von uns aktiv unterstützt. Neben der Hilfe in den Bereichen Medikamente und Medizintechnik konnten wir im Laufe der Jahre dieser Einrichtung mehrere Krankenwagen zur Verfügung stellen, die es erlauben, im Notfall Transportzeiten auf ein Minimum zu reduzieren. Natürlich setzten und setzen wir uns seit Gründung des Vereins auch in diesem Krankenhaus aktiv für den Bereich „Renovierungsarbeiten“ ein.
In Zusammenarbeit mit der Organisation „Optiker ohne Grenzen“ ist es uns gelungen einen Brillenladen einzurichten, in dem Bedürftige kostenlos eine Sehhilfe erhalten können.

Die Brillen werden von speziell für diese Arbeit ausgebildeten Einheimischen bearbeitet und angepasst.
Gleichzeitig helfen wir bei der Finanzierung von dringend notwendigen Augenoperationen. So konnten wir bisher ca. 350 Menschen vor einer Erblindung bewahren.
Einen weiteren Schwerpunkt sehen wir in der Förderung von Einrichtungen für behinderte Menschen. So unterstützen wir z.B. Behindertenwerkstätten und statten gehbehinderte Menschen mit Rollstühlen und Gehhilfen aus.
Die Straßenkindereinrichtungen erhalten Kleidung und Medikamente.
Diabeteskranke werden mit Messgeräten und Insulin versorgt.





