Baum

Hunger in Westafrika

Die Welt hat endlich was gemerkt – wir wissen es schon lange

Deshalb bitten wir Sie weiter um Spenden für unsere Projekte und Hilfsaktionen im Senegal

Die Unesco, die Unicef, die EU-Kommission, über 300 Fußball-Proficlubs in Europa und sogar die Welternährungsorganisation FAO mit ihrem Starrepräsentanten Raúl - seines Zeichens spanischer Fußballstar in Diensten von Schalke 04 - haben jetzt etwas gemerkt:

In den Ländern unterhalb der Sahara, der sog. Sahel-Zone  in Westafrika droht eine große Hungerkatastrophe wie einst in Somalia und Äthiopien.

Wir, die ONG-Hilfe für Senegal e.V. wissen das schon länger und weisen seit 4 Jahren explizit darauf hin. Seit dieser Zeit sind die Lebensmittelpreise im Senegal quasi explodiert und seit dieser Zeit läuft unsere  Hilfsaktion „1000 Sack Reis für 1000 Familien“ schon.

Mit der Unterstützung der Menschen hier aus unserer Region können wir seither jedes Jahr im Senegal den wirklich Armen - denen, die keine Sozialverbünde haben, denen, die wirklich nichts zu essen haben und „von der Hand in den Mund“ leben müssen - einen Sack Reis zur Verfügung stellen.

Natürlich ist das nicht genug, natürlich ist das auf den ersten Blick kein langfristiges oder nachhaltiges Projekt. Aber es hilft Menschen zu überleben, ihre Arbeitskraft zu erhalten und produktiv zu sein. Das ist auch langfristige Entwicklungshilfe.
Ausbleibender Regen, Heuschreckenplagen und Klimaveränderungen sorgen für Vernichtung ganzer Ernten, für Knappheit von Saatgut und unregelmäßigem Anbau von Lebensmitteln.

Die Zeit drängt. Jetzt besteht noch die Möglichkeit, dass die internationale Gemeinschaft eingreift und rechtzeitig genügend Nahrungsmittel bereit stellt.

Die „ONG-Hilfe für Senegal e.V.‘“ leistet ihren Beitrag –so sie es denn kann.

Wir lassen die „Reisaktion“ über´s Jahr einfach weiter laufen und kaufen nicht nur Reis, sondern auch Hirse, Nudeln und Brot, wir pflanzen Bäume und stellen den Bauern Saatmaterial zur Verfügung.

Das ist auch "Hilfe zur Selbsthilfe".

Wir bauen Brunnen aus, installieren Pumpen und Wasserleitungen, pflügen mit dem eigenen Traktor die Felder und schaffen somit die Grundlagen für einen erfolgreichen Gemüseanbau.

Helfen Sie uns bitte weiterhin durch Ihre Spenden.

Danke!

F.J. Frye

Vorsitzender ONG-Hilfe für Senegal e.V.


„Hilfe zur Selbsthilfe“ – so lautet das Primat aller Arbeit der „O.N.G. Hilfe für den Senegal e.V.“ Da klingt es schon ein wenig merkwürdig, wenn wir seit nunmehr vier Jahren mit der Aktion „1.000 Säcke Reis für 1.000 Familien“ um Geldspenden für Lebensmittel bitten. Doch die Realität im Senegal ließ uns keine andere Wahl.

Weltwirtschaftskrise, Börsenspekulation, Missernten – all das führte in den letzten Jahren dazu, dass der Preis für einen Sack Reis im Senegal um 130% gestiegen ist. Und die Preise, vor allen Dingen in den armen Länder der Welt, steigen immer noch. Wieder einmal sind es die Ärmsten der Armen, die es am härtesten trifft!

In vielen senegalesischen Familien, für die Reis ein wichtiges Grundnahrungsmittel ist, reicht es inzwischen nur noch für eine warme Mahlzeit am Tage. Viele Kinder gehen immer häufiger ohne Essen zur Schule, weil es sich die Familie nicht mehr leisten kann.
(Allein für Reis muss ein Arbeiter im Senegal inzwischen weit über 50 % seines Verdienstes aufwenden, falls er überhaupt einen Arbeitsplatz hat!)

Trotz der gelegentlich formulierten Kritik, wir würden „Afrika mit derartigen Aktionen wieder in Abhängigkeit treiben“, halten wir es für unsere Pflicht, auch hier aktiv tätig zu werden. Wir sehen es als ein wichtiges Zeichen der Solidarität, armen Familien in derartigen Zeiten Reis- und andere Lebensmittelspenden zukommen zu lassen. Hier die Augen zu verschließen und Menschen aufgrund von Prinzipien hungern oder verhungern zu lassen, wäre für uns ein Verbrechen an den afrikanischen Menschen.

Auf diesem Hintergrund - und aus aktuellem Anlass, dass durch den Brand des Depots im April 2012 der größte Teil der gespendeten Reissäcke vernichtet wurden - setzen wir erneut ein Zeichen der Solidarität. - Mit ihrer Mithilfe:

Flyer zur Reisaktion herunterladen (PDF-Datei, ca. 550 MB)

Spendenbogen herunterladen (PDF-Datei, ca. 500 MB)

Online Spenden via Paypal


 

Kontakt

Email: info@hilfe-fuer-senegal.de
Web: www.hilfe-fuer-senegal.de

O.N.G. Hilfe für Senegal e.V.
Sandkuhle 5
59348 Lüdinghausen
Deutschland

Ihre Spende

Sparkasse Westmünsterland
BLZ 401 545 30
Kto.-Nr. 200 417 29

Volksbank Lüdinghausen/Olfen
BLZ 401 645 28
Kto.-Nr. 164 689 00